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Bauwirtschaft läuft trotz einiger Lieferengpässe

Lieferungen aus Italien und Polen betroffen. Auch die Bauwirtschaft benötigt Schutzkleidung.

Die Bauwirtschaft in Berlin und Brandenburg läuft im Moment trotz einiger Lieferengpässe noch relativ gut. „Vor allem bei Baustahl und Fliesen gibt es derzeit einige Lieferschwierigkeiten“, so Dr. Manja Schreiner, Hauptgeschäftsführerin der Fachgemeinschaft Bau. Schreiner weiter: „Die krisenbedingte bundesweite Knappheit an Schutzkleidung, Atemmasken und Schutzbrillen spüren insbesondere unsere in der Sanierung beschäftigten Firmen.“

In einer Blitzumfrage der Fachgemeinschaft unter ihren Mitgliedern ergab sich folgendes Bild. Im Moment sind etwa 12 Prozent der befragten Hochbaufirmen von Lieferschwierigkeiten betroffen. Mit Blick auf die heutigen Grenzschließungen in Polen und Tschechien sagt Dr. Manja Schreiner: „Zur Zeit gibt es bei Materiallieferungen aus Polen und Italien für unsere Unternehmen Schwierigkeiten. Wir hoffen aber, dass die Abfertigung der Waren an den Grenzen sich einspielt.“ Damit verringert sich aus Sicht der Bauexperten auch die Gefahr, dass eine Branche, die von der Corona-Krise bisher weitgehend unbehelligt ist, in Schieflage gerät.

Schreiner weiter: „Branchen wie die Bauwirtschaft, die aufgrund ihres Arbeitsumfeldes nicht ganz so anfällig für die momentane Situation sind, weil die Mitarbeiter beispielsweise an der frischen Luft arbeiten bzw. in entsprechendem Abstand zueinander, sollten so gut wie möglich weiterarbeiten können. Das nutzt am Ende den Mitarbeitern, den Unternehmen, der Volkswirtschaft und dem Staat, der schon jetzt genug notleidende Branchen unterstützen muss.“

Pressesprecher:
Thomas Herrschelmann
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Autor Thommy Weiss | Pixelio