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Pressegespräch offener Brief

Der Mietendeckel ist am 22. Oktober 2019 vom Senat beschlossen worden. Die Fachgemeinschaft Bau befürchtet einen Umsatzrückgang von ca. 25 Prozent mit allen negativen Auswirkungen für die Berliner Bauwirtschaft. Dabei stützen wir uns auf Umfragen und Aussagen aus der Wohnungsbaubranche.

Die Fachgemeinschaft Bau und die anderen Verbände aus der Bauwirtschaft haben viele Versuche unternommen, mit dem Berliner Senat in sachlicher Diskussion über Lösungen der angespannten Wohnungssituation zu sprechen. Diese Bemühungen haben aus unserer Sicht nicht gefruchtet. Um mehr Wirkung zu entfalten hat die Fachgemeinschaft in den letzten Wochen ein Bündnis von 23 Verbänden, Initiativen und Unternehmen zusammengebracht, die gemeinsam einen offenen Brief an den Senat formuliert haben.

Der Inhalt des Briefes besagt, dass die Lösung des Problems einzig und allein in einer konsequenten Ausrichtung auf das Bauen liegt – angefangen beim politischen Willen über die Umsetzung in der Verwaltung bis hin zur Planung und Ausführung. Wir sind davon überzeugt, dass nur in gemeinsamer Kraftanstrengung und unter Beteiligung aller Wirtschaftskreise eine wirkliche Verbesserung im Sinne der wachsenden Hauptstadt gelingen kann.

Die Bündnispartner stehen für rund 13.300 Unternehmen aus der Bau- und Wohnungswirtschaft, baunahe Branchen sind dabei und auch Personen aus der Zivilgesellschaft. Am 21. Oktober 2019 hat die Fachgemeinschaft gemeinsam mit Partnern aus dem Bündnis den offenen Brief in einem Pressegespräch vorgestellt. Es gab eine bundesweite Medienresonanz auf den offenen Brief. Sogar in Österreich und der Schweiz wurde berichtet.