Zum Inhalt springen

Pressemitteilungen

Fachgemeinschaft Bau zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres

Bauwirtschaft attraktiver Arbeitgeber / Plädoyer für berufsorientierte Schulpolitik

Berlin, 01.08.2018. Zum Ausbildungsbeginn haben in Berlin und Brandenburg rund 13 Tausend junge Menschen noch keine Lehrstelle. Dem stehen ähnliche viele offene Aus-bildungsplätze gegenüber.

„Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Ein Beruf in der Baubranche schafft Stolz und Zufriedenheit – am Ende des Tages ist zu sehen, was man geschaffen hat. Hinzu kommt, dass sich die Berufsbilder enorm ge-wandelt haben, denn Digitalisierung und Technisierung erleichtern zunehmend die Ar-beitsabläufe. Es sind vielseitige Jobs mit Zukunft, die noch dazu gute Aufstiegsmöglich-keiten bieten. Wer sich bewährt, kann im Gegensatz zu großen Unternehmensstruktu-ren schnell sein eigener Chef werden.“ erklärt Dr. Manja Schreiner, Hauptgeschäftsfüh-rerin der Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg.

Und weiter betont sie „Wir benötigen aber auch Unterstützung seitens der Politik: Eine berufsorientierte Schulpolitik muss darauf ausgerichtet sein, dass kein Jugendlicher ver-loren geht, kein Ausbildungsplatz unbesetzt bleibt. Eine systematische und frühzeitige Berufsorientierung, die praktische Erfahrungen in kleinen und mittleren Betrieben ein-schließt, die zudem nicht einseitig auf einen Studienabschluss fokussiert ist, unterstützt junge Menschen, den für sie passenden Beruf zu finden.“

Die Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg e.V. vertritt die Interessen der mittelständischen Bauwirtschaft in Berlin und Brandenburg. Sie betreut rund 900 Betriebe und ist damit der größte Bauarbeitgeber- und Bauwirtschaftsverband in der Region. Weitere Informationen unter www.fg-bau.de

Pressekontakt:
Claudia Kintscher (Pressesprecherin)
Tel.: 030 / 86 00 04-19, Mobil: 0174 / 90 99 310
E-Mail: kintscherfg-baude