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Auswirkungen der Corona-Krise auf die Bauwirtschaft

Die Bauwirtschaft erwartet heftige Umsatzeinbrüche und Kurzarbeit in der Corona-Krise

Anlässlich der heute herausgegebenen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur Situation in der Bauwirtschaft erklärt Dr. Manja Schreiner, Hauptgeschäftsführerin der Fachgemeinschaft Bau: „Die heute veröffentlichten Zahlen der Baugenehmigungen sind ein Blick auf die Zahlen des Jahres 2019. Sie spiegeln nicht die aktuelle Situation wider.“

Tatsächlich verspüren die Unternehmen des Bauhauptgewerbes in Berlin und Brandenburg bereits die Auswirkungen der Corona-Krise. „Das stufenweise Herunterfahren des öffentlichen und geschäftlichen Lebens macht auch vor der Bauwirtschaft nicht halt - im Moment erkundigen sich viele Unternehmen bei uns, an welche Bedingungen die Beantragung von Kurzarbeitergeld geknüpft ist“, so Schreiner.

Auch die sich im Krisenmodus befindlichen Genehmigungsbehörden werden mit der Erteilung von Baugenehmigungen und verkehrsrechtlichen Anordnungen absehbar an ihre Grenzen kommen. Schreiner weiter: „Wir rechnen für die nächste Zeit mit einem erheblichen Einbruch des Umsatzes in unserer Branche.“ Wie hoch dieser sein wird, ist derzeit noch nicht absehbar. Dies hängt von der Dauer der Corona-Krise und den von Politik und Verwaltung getroffenen Maßnahmen ab. „Es ist wichtig, die Baustellen so lange wie möglich aufrecht zu erhalten, solange kein gesundheitliches Risiko für die Belegschaft besteht. Die Voraussetzungen im Bau sind gut, da die Mitarbeiter oftmals an der frischen Luft bzw. nicht auf engstem Raum arbeiten müssen. Darüber hinaus ist absolut unbürokratische Unterstützung aller gefragt, um den vielen kleinen und mittleren Betrieben über die Durststrecke zu helfen.“

Pressesprecher:
Thomas Herrschelmann
Tel.: 030 / 86 00 04-57 | Mobil: 0151 / 422 670 76
E-Mail: herrschelmannfg-baude

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Autor Thommy Weiss | Pixelio